Schreib- und Gestaltungsregeln


Nicht nur der Inhalt zählt, sondern auch ein möglichst fehlerfreier Text. Dessen Anpassung an die DIN 5008 erachten wir als selbstverständlich, weswegen dies unsere Korrektoratsgrundlage ist, die im Verlag durchgeführt wird.

Vor bald dreißig Jahren suchte die amerikanische Monatszeitschrift ‚The American Mercury’ durch eine Anzeige einen ‚perfekten’ Korrektor und bot diesem ein Jahresgehalt von einer Million Dollar. Es war der Schriftleitung dieser Zeitschrift trotz sorgfältigsten Korrekturlesens nicht gelungen, auch nur eine Nummer völlig ohne Fehler herauszugeben, obwohl die Beiträge im Verlag sechsmal durchgelesen und die Druckerei selbst eine Fahnenkorrektur, zwei Umbruch- und außerdem zwei Plattenkorrekturen vornahm. Trotz des lockenden Angebots bewarb sich nur einer um diese Stelle, der angab, er wolle sich mit der Zeit einarbeiten und ‚perfekt’ werden. ||| Werner Kreutzmann: Die Praxis des Korrekturlesens. Leipzig: VEB Verlag für Buch- und Bibliothekswesen, 1957.